tschechisch

Ausgangslage 
 

Das Projektziel ergibt sich aus dem ständigen Bedarf an einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Abfallwirtschaft und Ressourcennutzung. Nur dadurch kann die Reduzierung von Kommunalabfallmengen sowie die Mengenzunahme und Qualitätserhöhung von getrennten Wertstoffen erzielt werden. 

Grundsätzlich knüpft das Projekt an schon realisierte Kampagnen in beiden Partnerstädten an. "PRESS" ist jedoch proaktiver gestaltet - die Projektaktivitäten sind speziell an verschiedene Bürgergruppen gerichtet und von jeder Zielgruppe soll ein auszuwertendes Feedback erfasst werden. Als Motivierungselement wird ein Preissystem für die Beteiligten vorliegen. Gemäß Ergebnissen der Machbarkeitsstudie sind die Schwachstellen des IST-Zustandes insbesondere in der Abfalltrennung und Materialverwertung, Abfallvorbeugung sowie der Informiertheit und Kommunikation mit Bürgern zu finden. Das Projekt wird durch Lehrunterlagen, Wettbewerbe, mediale und Werbekampagnen sowie Umfragen und Workshops umgesetzt. 

In rechtlicher Hinsicht ergibt sich der Bedarf am Projekt aus der Notwendigkeit der Erfüllung von verbindlichen EU-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie 1999/31/ES des Rates über Abfalldeponien. Weiters geht es um verbindliche Teile der Abfallwirtschaftspläne von Abfallerzeugern - egal ob von Ländern, Regionen oder Kommunen. Verbesserung der Materialverwertung und Verminderung des Anteils der gefährlichen Abfälle im Kommunalmüll gehören dabei zu den wichtigsten Indikatoren. Als Maßnahmen zum Erreichen dieser Ziele ist in den AW-Plänen die Aufklärungstätigkeit hinsichtlich der Abfallvermeidung und -trennung, Altgeräterücknahme, Propagierung der Hauskompostierung, usw. festgelegt. Dank des gewählten Förderprogrammes kann das Projekt nicht nur zur Zielerreichung der AWP beitragen, sondern auch zur Entwicklung einer grenzüberschreitenden Strategie der Abfallbehandlung und Altstoffverwertung. 





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